Sedum - Staude des Jahre 2011


  • Sedum lieben warme, sonnige, trockene Plätze. Sedum kamtschaticumund Sedum hybridum können mit frischen Böden umgehen. Sedum spurium und Sedum spathulifolium halten es noch an beschatteten Plätzen aus. Die Blattfärbung ist dort aber sedum01nicht so intensiv.
  • Sedum sind äußerst gesund und werden kaum krank. Probleme gibt es nur hin und wieder mit Dickmaulrüsslern, die sich durch ihren typischen Buchtenfraß verraten. Sie lassen sich gut mit Nematoden bekämpfen.
  • Bodennässe ist nichts für die kleinen Lebenskünstler. Bei zu schwerem Boden stehen sie am besten in Töpfen. Notfalls muss viel Sand den Boden leichter machen und Schotter und Kies im Untergrund für sehr guten Wasserabfluss sorgen.
  • Sedum werden nur sparsam gedüngt. Zu viel Dünger macht sie weich und krankheitsanfällig. Die großblättrigen Arten brauchen etwas mehr Nährstoffe als die nadel-und walzenförmigen.
  • In Wintern mit Kahlfrost braucht Sedum reflexum ‘Chocolate Ball’ ein wenig Verdunstungsschutz durch Matten oder Tannenzweige. Damit das spät blühende Oktoberle sich zu voller Schönheit entwickelt, sollte es an einen vor Frühfrösten geschützten Platz gepflanzt werden.
  • Frisch gepflanzte hohe Sedum sind nicht sicher standfest. Das kann daran liegen, dass die noch wenigen Triebe sich nicht gegenseitig stützen. Meist lässt aber die gute Nährstoffversorgung frischer Pflanzflächen das Gewebe der Triebe weich werden. Am besten bekommen sie schon vor der Blüte eine Stütze. Bei älteren, eingewachsenen Pflanzen tritt das nicht mehr auf.
  • Hohe Sedum sind sehr gute, langlebige Schnittblumen, die sich auch in der Vase mit allem vertragen, was zur gleichen Zeit im Garten blüht. Sie können gleichermaßen knospig wie blühend geschnitten werden.