Fassadenbegrünung

ist eine Form der Bauwerksbegrünung und bedeutet planmäßigen und mindestens kontrollierten Bewuchs geeigneter oder speziell vorgerichteter Fassaden mit Pflanzen.

fassade04 Die Fassadenbegrünung dient dem Schutz und der Verschönerung eines Bauwerkes ebenso wie der Verbesserung gebauter Umwelt unter ökologischen Aspekten.

Arten der Begrünung

In der Regel kommen für Fassadenbegrünung Kletterpflanzen zum Einsatz, es gibt aber auch neue Methoden, die auf direktem Fassadenbewuchs basieren. Hierzu werden die Fassaden als Vegetationsflächen ausgeführt. Beide Varianten sind auch zur sog. Mauerbegrünung geeignet, die aber oft auch auf natürlichem Weg erfolgt.

Die klassische Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen kann durch Direktbewuchs mit selbstklimmenden Kletterpflanzen oder mit sogenannten Gerüstkletterpflanzen erfolgen.

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Die Kletterpflanzen - sowohl Selbstklimmer als auch Gerüstkletterpflanzen - haben sich auf schnelles Höhenwachstum spezialisiert. Sie wachsen auf einer Unterlage (z. B. Felsen, Baumstämme) oder um bzw. in einem Träger (meist Gehölz, aber auch Totholz). Dazu bilden sie nur minimale Stämme, die ausschließlich Versorgungsaufgaben erfüllen und erlangen damit Vorteile in der Konkurrenz um Licht, bzw. Sonnenstrahlung. Kletterpflanzen besitzen nicht die Fähigkeit sich selbst zu tragen. Dieser Aspekt ist für die Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen zunehmend wichtig, da moderne Fassaden häufig sehr begrenzt tragfähige Oberflächen aufweisen.