Arbeit mit Auszubildenden macht Spaß


Nicht nur meine persönliche Weiterbildung und die meiner Mitarbeiter sind für mich ein wichtiges Anliegen. Die Ausbildung von jungen Leuten zum Landschaftsgärtner sehe ich als berufsständische Aufgabe an.
 
Bereits 1984 habe ich meine Firma als Ausbildungsbetrieb anerkennen lassen. Seit 1987 beschäftigte ich stets zwei bis drei Auszubildende. Dies macht mir nicht zuletzt deshalb so viel Spaß, weil alle meine Lehrlinge den Abschluss mit Noten zwischen zwei und drei und auch besser geschafft haben.

Meiner Erfahrung nach sind weibliche Auszubildende besonders engagiert und bewältigen die ihnen gestellten Aufgaben so gut wie ihre männlichen Kollegen. Wichtig ist auch, sich die Zeit zu nehmen, um den Auszubildenden die Aufgaben zu erklären und auf ihre Vorschläge und Ideen, soweit das möglich ist, einzugehen.

Man muss Vertrauen zu seinen Auszubildenden haben und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten frei schaffen lassen. Das motiviert, erhöht den Ehrgeiz und die Lernbereitschaft, so sind meine Erfahrungen. Im Übrigen sehe ich gerade in kleineren Betrieben gute Ausbildungsmöglichkeiten, denn hier sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit im hohen Maß gefordert. Die Werbung von Intressenten läuft über Anfragen an Schulen, Schulpraktikanten oder Ferienjobber. Erfahrung und Menschenkenntnis lassen mich schnell erkennen, ob der Anwärter für einen Ausbildungsplatz in meinen Betrieb passt.