Generelle Infos zum Pollenflug

Sobald der Frühling im Anmarsch ist, beginnt auch der Pollenflug. Allergiker spüren meistens sofort, wenn die Natur wieder erwacht. Das Aufblühen einiger Pflanzenarten von Februar bis März belastet alle, die gegen Frühblüher wie Hasel und Erle allergisch sind.

Im weiteren Jahresverlauf verstärkt sich der Pollenflug noch einmal. Vor allem im April und Mai wenn Birke, Eiche, Eibe, Esche, Flieder und Rotbuche blühen, ist die Belastung besonders hoch. Die Verbreitung des Blütenstaubs übernimmt in alle Fällen der Wind.

Nach Kontakt mit den Schleimhäuten der Nase und der Atemwege setzen Pollen Proteine frei, die eine Abwehrreaktion des Körpers bewirken. Die Symptome sind zumeist: tränende Augen, Niesen und auch Husten. Das kann sich bis in den Oktober hinziehen.

Während dieser ganzen Zeit ist es für Allergiker wichtig, auf Pollenflug-Vorhersagen zu achten und bei starkem Pollenflug das Freie zu meiden. Aktuelle Daten sind unverzichtbar, weil je nach Witterung der Blühbeginn der Pflanzen variiert.

Pollenfallen

Wann? Wo? Welche? Wie viele?Diese Fragen sind für Pollenallergiker extrem wichtig, beispielsweise wenn sie antiallergische Medikamente einnehmen oder verreisen wollen. Zu Beginn der Pollensaison gilt deshalb: Pollen-Flugpläne studieren und sich informieren, wo die Pollenfallen lauern!

Langstreckenflieger

Pollen sind Langstreckenflieger. Bis zu 400 Kilometer können sie in der Luft zurücklegen, bevor sie zu Boden sinken. Symptome können also auch dann schon auftreten, wenn die betreffende Pflanze in der Heimatregion des Allergikers noch gar nicht blüht. Anhand eines Pollenflugkalenders können Allergiker sehen, wann sie mit Beschwerden rechnen müssen. Auch die Stärke der Belastung mit allergieauslösenden Pollen im Jahresverlauf ist erkennbar.